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Gästebuch Manfred Hiebl

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Mimi
aus Deutschland schrieb am 13.Oktober 2015 um 19:51 Uhr:
Bin zufällig auf ihren Artikel zum Mondknoten in 1 und 7 gestoßen. Grandios, wie exakt dieser für mich stimmig ist.
Gratulation

Anzeige / Angebote
schrieb am 29.September 2016:

Faice
aus Deutschland schrieb am 12.Oktober 2015 um 15:36 Uhr:
http://adwords-agentur24.deBewertung: 
Wundervolle Bilder und atemberaubende Seite. Man vergisst leicht die Zeit beim Stöbern

Bernd
aus Deutschland schrieb am 23.August 2015 um 18:59 Uhr:
http://www.risikoinvestment.comBewertung: 
Hallo wirklich schöne Bildseite, gefällt mir LG

Laurent
aus Deutschland schrieb am 9.Juli 2015 um 21:35 Uhr:
http://www.biomodul.de
Hallo bin hier zufällig vorbeigekommen. Tolle Seite, tolle Bilder. Ich beneide Dich.
LF

Heums
aus Deutschland schrieb am 1.Mai 2015 um 11:34 Uhr:
Bewertung: 
Dem Text zu entnehmen wurde aus dem Mitleid in der Liebe Übermut, genau hier zeigt sich die histrionische Wende der Liebe, aber welcher Mensch will in einer histrionischen Welt leben? Ich stelle mich klar gegen die histrionische Wende und fordere Frauen auf, genauer hinzuschauen: ist der machomäßige Türke oder der starke Skinhead nicht eventuell an einer histrionischen Persönlichkeitsstörung erkrankt?

Antwort: Macho-Männer und Skinheads als persönlichkeitsgestört zu bezeichnen halte ich schlicht für übertrieben. Richtig dürfte vielmehr die Beobachtung sein, daß es Männer mit unterschiedlich ausgeprägter Männlichkeit gibt. Evolutionsbedingt sind das die besseren Männer, weil sie abhängig von der jeweiligen sozialen Bedrohung besser in der Lage sind, ihre Familie zu beschützen. Männer mit geringem Testosteronspiegel versagen darin regelmäßig. In Räuber-Beute-Gesellschaften können Männer, die nicht über einen ausgeprägten Führungsinstinkt verfügen, nicht bestehen, auch nicht gegenüber dem anderen Geschlecht. Männer mit Kriegergen dürften auch die besseren Liebhaber sein, jedenfalls, wenn es um die rein körperliche Vereinigung geht. Das setzt natürlich auch eine entsprechend veranlagte Frau voraus, welche die Bereitschaft zu sexueller Unterdrückung entweder ausdrücklich mitbringt oder jedenfalls nicht kategorisch ablehnt. Die idealen Beziehungen dürften sado-masochistischer Natur sein, wofür sich Männer, die sich von ihren Frauen unterdrücken lassen, selbstverständlich nicht eignen. Meine persönliche Erfahrung ist, daß die hübschesten Frauen auch die blödesten Kerle als Freund hatten. Skinheads sind in der Regel nicht theatralisch, also liegt keine histrionische Persönlichkeitsstörung vor. Sie sind vor allem deswegen gefährlich, weil man sie gleichschalten kann. In der Kameradschaft liegt die Gefahr und in der Abgrenzung zu nicht Gleichgesinnten.

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Hiebl

Radfahrer leben gefährlich
aus Deutschland schrieb am 19.Februar 2015 um 11:03 Uhr:
http://legale-anabolika.myblog.de/
Sehr geehrter Herr Hibel,

im Zuge der Recherche für einen kleinen Blog, der sich mit Sinn und Unsinn von sogenannten "Ersatz-Anabolika" befasst, bin ich auf Ihren Seiten auf den Text "Stoppt den Anabolikamißbrauch" gestoßen. Wenn es für Sie in Ordnung ist, würde ich mich in einem geplanten Exkurs, der sich mit den illegalen Muskelaufbaupräparaten befasst, gerne auf Ihre Seite als Quelle berufen, selbstverständlich mit entsprechender Verlinkung. Ich finde es wichtig und richtig, die Öffentlichkeit über die Gefahren aufzuklären, die bei der Verwendung von Dopingmitteln drohen und wünsche Ihnen auch weiterhin viel Erfolg mit ihrem Blog.

Mit freundlichen Grüßen,
Stefan Gruber

Kira
aus Deutschland schrieb am 8.Mai 2014 um 01:27 Uhr:
Bewertung: 
Sehr geehrter Herr Hiebl,

meine Freunde und ich danken Ihnen sehr für die tollen Texte/Quellen, die Sie hochladen.

In meiner Masterarbeit schreibe ich über den Islam in den Chroniken zum Ersten Kreuzzug und habe den Chronisten Wilhelm von Tyrus gefunden.

Könnten Sie mir als erfahrener Historiker in meiner Arbeit weiterhelfen? Berichten er oder noch andere Chronisten überhaupt über den Islam im Ersten Kreuzzug?

Mit freundlichen Grüßen

Kira

Antwort: Hallo Kira,

soviel ich weiß, sind die Kenntnisse des Wilhelm von Tyrus über den Islam eher bescheiden. Er begnügt sich damit herauszustellen, daß der Islam die falsche Religion sei, die nicht mit Überzeugung, sondern mit dem Schwert verbreitet würde.

Im übrigen kann ich Sie bei Ihrer Arbeit leider nicht unterstützen. Fragen beantworte ich selbstverständlich gerne, soweit es mich nicht selbst Aufwand kostet.

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Hiebl

Bernd K. aus Oberbayern
aus Deutschland schrieb am 13.April 2014 um 11:04 Uhr:
Servus Manfred,

der kritische Bericht auf der Startseite zur politischen und gesellschaftlichen Lage unseres Landes ist meines Erachtens völlig zutreffend, da spricht mir der Manfred aus der Seele!

Das Einsteinrätsel war sehr interessant!

Leider werden seit 2009 keine Segeltörns mehr angeboten, gibt's da vielleicht Alternativen?

Mit freundlichen Grüßen

Bernd

Antwort: Hallo Bernd,

das Finanzamt wollte nicht einsehen, daß jemand, der sowieso schon einen guten Job hat und keine Gewinnerzielungsabsicht hegt, auch noch einen Nebenjob von der Steuer absetzt. Ich mache aber weiterhin privat Segeltörns, ich muß das Schiff nicht unbedingt selbst steuern. Ich bin Mitglied beim DHH, der bietet meines Erachtens die interessantesten Törns an.

Julius
aus Spain schrieb am 21.Januar 2014 um 19:27 Uhr:
http://www.empleos.clarin.com/empresa/38117--postelnet
Hallo,

das Einstein-Rätsel war sehr interessant, auch die Erklärung sehr gut!

Tolle Seite!

Altphilologe
aus Germany schrieb am 30.Juli 2013 um 17:16 Uhr:
Bewertung: 
Danke für die Bereitstellung des Herodot-Textes. Haben Sie's selbst übersetzt?

Beste Grüße aus München

Antwort: Sehr geehrter Leser,

leider ist mir entgangen, daß ich die Quelle nicht angegeben habe. Der Herodot-Text stammt aus

Herodot
Historien
Alfred Kröner Verlag Stuttgart
Vierte Auflage
Übersetzt von A. Hornefer
Neu herausgegeben und erläutert von H. W. Haussig

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Hiebl

Peter
aus Deutschland schrieb am 25.Juni 2013 um 09:14 Uhr:
Sehr geehrter Herr Hiebl,

mit großem Interesse lese ich Ihre Ausführungen zum Thema Anthropologie.

Leider lassen sich diese Texte nur schwer lesen, da nur wenige Absätze verwendet werden, z.B. werden auf http://www.manfredhiebl.de/Anthropologie/rassengeschichte.htm die Images über den Text geschoben. Liegt dies evtl. am Editor (Frontpage)?

Insgesamt bin ich aber über Ihre Arbeiten begeistert.

Grüße

Peter

Antwort: Hallo Peter,

die angesprochenen Webseiten sind für den normalen 17-Zoll-Monitor ausgelegt. Man muß den Breitwand-Bildschirm nur entsprechend verkleinern, dann sollte es kein Darstellungsproblem geben.

Ich bemühe mich zwar, zusätzliche Absätze einzufügen, aber ältere Seiten leiden noch unter dieser komprimierten Darstellung.

Dem Wunsch nach Einfachheit kann ich wahrscheinlich nicht nachkommen, da ich die Inhalte leider auf meinen eigenen Intellekt abstimmen muß.

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Hiebl

K.H.
aus Austria schrieb am 18.Februar 2013 um 15:19 Uhr:
Sehr geehrter Herr Hiebl,

da Ihre deutschen Übersetzungen der diversen Primärquellen zum 1. Kreuzzug ja eine Art Pionierarbeit darstellen, wollte ich nur nachfragen, ob es nicht die Möglichkeit gäbe, diese in Form eines „Quellbuch des Mittelalters“ zusammengefaßt zu editieren und zu publizieren. Denn Ihr Beitrag würde vielen Geschichtsstudenten, die sich mit den Kreuzzügen befassen, weiterhelfen.

Mit besten Grüßen

Karla H.

Antwort: Sehr geehrte Frau H.,

aber natürlich wäre es möglich, ein solches Buch zu verfassen, aber dazu braucht man einen Verleger, und der orientiert sich hauptsächlich an den Auflagen.

Leider kann ich das aus meinen persönlichen Mitteln nicht finanzieren. Es gab auch schon einen Interessenten, der den Wilhelm von Tyrus neu auflegen wollte, aber als er hörte, was allein das Lektorat kostet, hat er sich schnell wieder zurückgezogen.

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Hiebl

Hucky
aus Guatemala schrieb am 10.Februar 2013 um 23:05 Uhr:
Hallo Herr Hiebl,

die Anwesenheit deutscher Soldaten in Akakor ist ja vor allem das einzig Glaubwürdige an dieser Geschichte. Und daß dieser Häuptling deutsch spricht, ist auch kein Wunder. Er wird wohl der Sohn aus einer dieser neu entstandenen Familien sein.

Wie kommen die deutschen Soldaten dahin? Als sich die Graf Spee selbst versenkt hat und sich der Kommandant das Leben nahm, mußten die Soldaten ja irgendwo bleiben.

Zurück, heim ins Reich, konnten Sie nicht, da sie sonst wegen Feigheit vor dem Feind angeklagt worden wären. Es blieb ihnen also nur die Flucht in den Urwald.

Und schon in der Bibel steht: Wer suchet, der findet. Und sie haben eben etwas gefunden, wonach sie gar nicht gesucht haben. Und so ist es überhaupt erst möglich geworden, daß diese Geschichte in halbwegs passablem Deutsch an die Öffentlichkeit gedrungen ist.

Daß nachher immer alles Fälschung ist, kennen wir ja schon von der deutschen Geschichte. Dann war auch die Wahrheit, die in den ganzen Jahrzehnten seit Kriegsende aufgedeckt worden ist, alles Fälschung oder Antisemitismus.

Na ja, irgendwann wird sie schon ans Tageslicht kommen, die Wahrheit, allerdings werden wir Akakor nicht finden.

Gruß von Hucky

Antwort: Sehr geehrter Leser,

das Ganze ist doch nichts als Esoterik - nicht ernstzunehmen. Spannend wird es doch nur, weil man Fäden und Fantasie miteinander verknüpft hat - zu einem recht abenteuerlichen Hirngespinst. Nicht immer alles für bare Münze nehmen!

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Hiebl

M.W.
aus Deutschland schrieb am 24.November 2012 um 17:10 Uhr:
Sehr geehrter Herr Hiebl,

schön, dass Sie mir geantwortet haben.
Ich hatte mir schon Sorgen gemacht.

Die Alanen waren ein edles starkes Volk. Ich hätte nichts dagegen,
von diesen in direkter männlicher Linie abzustammen. Wie kommen Sie aber auf die Alanen?
Die Haplogruppe G2 schließt das sicher nicht aus, doch gibt es sicher auch noch andere Möglichkeiten. Die Firma bei der ich
den Test habe machen lassen, hat mir mitgeteilt, dass mein Vorfahre wohl Indogermane gewesen sei und vor vielleicht schon 3000 Jahren nach
Deutschland eingewandert sei. Wahrscheinlich in einer Kleingruppe und im Kontext der "Landwirtschaftlichen Revolution" irgendwo aus dem Bereich des Nahen Ostens.
Eine US Amerikanische G Y-DNA Forschergruppe in der ich Mitglied bin, teilte mir mit,
dass mein Vorfahre wohl römischer Söldner gewesen sei und sein "Stamm" in der Schweiz ansässig gewesen sei (Räter). Im Alpenraum gibt es ja tatsächlich noch die meisten G2 Männer in Europa (hauptsächlich Hochlagen
in Tirol und dem Wallis). Es wurden auch die Etrusker genannt, die ja wohl aus der Ägäis stammen sollen. Sie sagen nun, dass es ein Alane gewesen sei. Es scheint, dass dieses Feld nicht ganz einfach ist und viele Optionen möglich scheinen.
Zum Erscheinungsbild meiner männlichen Vorfahren der männlichen Linie möchte ich noch anmerken, dass alle sehr südländisch wirkten (schwarze Haare, westisch-dinarischer Typus).
Ich selber bin eher nordisch-ostbaltisch geprägt mit breiteren Wangenknochen und nach oben geschwungener Nase).
Die MTDNA Gruppe J gibt es übrigens auch in Finnland recht häufig. Vielleicht habe ich von da etwas optisch mitbekommen.

Viele Grüße

M.W.

decordoba
aus Austria schrieb am 10.November 2012 um 09:22 Uhr:
Sehr geehrter Herr Hiebl,

Seit Jahren lese ich Ihre Einträge über die Herkunft der Menschen mit großem Interesse.
Wie sie richtig festgestellt haben, sind Indogermanen (R1b) über West-, Mittel-, und Südeuropa weit verbreitet.

Wir sollten aber den Phänotyp nicht unbedingt an der Y-Haplogruppe festmachen.
Ein einfaches Beispiel: Jeder Mensch hat 4 Personen als Großeltern, von allen 4 Personen stammen die Chromosomen, auch jene, die für das Aussehen entscheidend sind. Hingegen stammt die Y-DNA nur vom Großvater väterlicherseits ab, das ist nur ein Viertel der möglichen Quellen für die Gene.

Es scheint wahrscheinlich, daß sich die R1b-Männer Frauen aus der örtlichen Bevölkerung genommen haben, sie haben nur wenige bis gar keine aus ihrem Herkunftsland mitgebracht.
Vergleich: Bei einer strengen Rassentrennung, wie von den Juden praktiziert, hätten sie ihre Frauen aus (Indien?) mitgebracht; diese müßten heute deutlich nachweisbar in der mtDNA in Europa vorhanden sein.

Mit freundlichen Grüßen

Decordoba

Antwort: siehe
http://www.manfredhiebl.de/Anthropologie/leserbriefe_anthropologie.htm

Hesse
aus Deutschland schrieb am 18.August 2012 um 23:26 Uhr:
Sehr geehrter Herr Hiebl,

so interessant ich Ihre Seite auch finde, so sehr steht sie doch im Widerspruch zu vielen Lehr- und Expertenmeinungen.
Ich habe vor einiger Zeit einen DNA-Herkunftstest machen lassen und es wurde mir mitgeteilt, dass meine väterliche Haplogruppe G2a3b1a, L140 SNP ist (G2 haben z.B. auch Stalin, Ludwig XIV. und "Ötzi").
Urvolk Kelten oder Germanen und Ursprungsregion Nordwesteuropa. Die mütterliche Linie hat die Haplogruppe J, Urvolk ebenfalls Kelten oder Germanen und Ursprungsregion Nordwesteuropa.
Außerdem habe ich das Krieger-Gen, habe sehr blaue Augen und einen alten deutschen Nachnahmen. Würde das alles zu der von Ihnen vorgenommen Kategorisierung passen?
Blutgruppe ist A.

Die Frage ist durchaus ernstgemeint und nicht rhetorisch.

Zu blauen Augen habe ich kürzlich einen Artikel gelesen, der besagt, daß diese Mutation sehr neu sei und im Schwarzmeergebiet entstanden sein müsse. Dies steht also im totalen Widerspruch zu Ihrer These.

Bin auf Ihre Antwort gespannt.

Viele Grüße

M.W.

Antwort siehe
http://www.manfredhiebl.de/Anthropologie/leserbriefe_anthropologie.htm

Templer
aus Germany schrieb am 17.Juni 2012 um 13:12 Uhr:
Bewertung: 
Sehr geehrter Herr Hiebl,

da ich derzeit an einem umfangreichen Referat über den Templerorden arbeite, bin ich sehr dankbar für die Übersetzung der Bücher des Wilhelm von Tyrus, die in diesem Fall als Primärliteratur zu dem Thema gesehen werden können.
Auch wenn die Einstellung Wilhelms zu den geistlichen Ritterorden als sehr kritisch gesehen werden kann, geben seine Bücher doch eine realitätsnahe Schilderung der Situation in Outremer während des 12. Jahrhunderts.
Ohne den bekannten Autoren, die sich ernsthaft mit dem Thema "Templer" auseinandergesetzt haben, nahe treten zu wollen, habe ich oft den Eindruck, dass Dinge als "wahr" angesehen werden, weil sie oft genug in früheren Werken wiederholt worden sind.
Da ich in meinem Referat versuchen möchte, Aussagen, die nicht belegbar sind, im Konsens mit anderen Ereignissen dieser Zeit zu sehen und es dem Zuhörer zu überlassen, sich eine eigene Meinung zu bilden, sind diese Bücher sehr wichtig für mich und ich bedanke mich nochmals für die Übesetzung und Veröffentlichung.

Mit freundlichen Grüßen

Ein Templer

Joanna
aus Austria schrieb am 16.Juni 2012 um 14:11 Uhr:
Sehr geehrter Herr Hiebl.

Durch Ihre lange und intensive Recherche auf dem Feld der Anthropologie dürfte Ihnen doch geläufig sein, daß es im Falle des Menschen nicht möglich ist, von "Rassen" zu sprechen, da es sich um aus natürlicher Selektion hervorgegangene Selektionen handelt. Lediglich phänotypische Unterschiede sind hier auszumachen, welche allerdings keineswegs auf große Unterschiede in der körperlichen Struktur schließen lassen. Auch die Frage der Langnasigkeit hat vermutlich mit einem besseren Riechvermögen wenig zu tun. Europäer haben keinen feineren Geruchssinn als Afrikaner oder Asiaten. Des Weiteren bleibt zu fragen, wie Sie darauf kommen, daß der europide Typ (eine passendere Bezeichnung als Rasse) vor dem negroiden Typ entstand?

Mit freundlichen Grüßen

Joanna H.

Antwort: Joanna!

Hunderassen ja, Menschenrassen nein! Sind Hunde etwa anders als Menschen? Hunde hat der Mensch domestiziert, der Mensch hat sich selbst domestiziert. Das langjährige Isolat hat die Rassen geschaffen, und sonst nichts. Im übrigen, wenn die Forensik, und damit die Ärzte, von "Negern" sprechen, dann doch zur Unterscheidung vom Weißen. Sonst würden sie das Wort doch gar nicht in den Mund nehmen. In der Wissenschaft sind heute drei Grundrassen anerkannt. Basta! Sie glauben doch nicht, daß die alten Anthropologen Trottel waren und ein immenses Kompendium an Studien herausgearbeitet haben, das Sie mit einem Wort in den Papierkorb werfen wollen. So einfach ist es leider nicht. Eine Rasse baut auf der anderen auf, weil nicht alle Menschen das gleiche genetische Alter haben. Diejenigen "Rassen", die sich am meisten vom Tier unterscheiden, sind die ältesten, weil sie die meisten Mutationen durchgemacht haben. Am stärksten mutiert ist der Weiße, das kann man anhand von Entropieberechnungen immer wieder nachweisen. Wenn Sie nicht wissen, was eine Haplogruppe ist, dann kann ich aufhören, Ihnen das Weitere zu erklären. Weiße besitzen die jüngsten Haplogruppen R1a und R1b, also haben Sie doch die älteren Gene, weil sie die Haplogruppen des Afrikaners doch längst hinter sich haben, während der Afrikaner immer noch nicht weitergekommen ist. Ihr Rassenbild mag politisch korrekt sein, aber wissenschaftlich ist es dennoch inkorrekt. Weiße sind Fleichfresser, weil sie mit dem Neanderthaler vermischt sind. Der Neanderthaler hat sich zu 90 % von Fleisch ernährt, und er hatte ein lange Nase. Das charakterisiert keinen Afrikaner. Afrikaner haben total andere Gene als Weiße, das werden Ihnen die Anthropologen auch bestätigen. Die 4 Prozent der Gene, welche die Unterschiede ausmachen, potenzieren sich mit der Polymorphie, d.h die Folge geht mit 2, 4, 8, 16, 32 verschiedenen Möglichkeiten, je nachdem, ob Sie 2, 3, 4 oder 5 Allele auf einem Gen sitzen haben. Bei nur 5 fünfalleligen Genen sind das schon 6,67*10^240 Kombinationen. Ein bißchen sollten Sie sich schon mit Mathematik beschäftigt haben, sonst ist mein ganzes Reden sinnlos. Aber ich sehe schon, es hat keinen Sinn, Ihnen das zu erklären, Sie haben sich nicht eingehend genug mit der Materie beschäftigt. Aber das soll natürlich auch kein Vorwurf sein, denn Fragen steht beim Kaiser frei. Verzeihen Sie mir, daß ich versucht habe, Sie auszupeitschen.

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Hiebl

Gast
aus Germany schrieb am 4.Juni 2012 um 14:33 Uhr:
Sehr geehrter Herr Hiebl!

Man kann ja einzelne Haplogruppen oft bestimmten Volksgruppen zuordnen. Welche Haplogruppen besaßen Ihrer Meinung nach die alten Sumerer?

(Zwischen den Bewohnern des Industals und den Sumeren bestand möglicherweise eine Verwandtschaft.)

Mit freundlichen Grüßen

X. Y.

Antwort: Sehr geehrter Herr Y.,

bei der Haplogruppe des Y-Adams weiß ich es nicht, bei der mitochondischen Eva bin ich mir fast sicher. Es handelt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die mesopotamische Haplogruppe J, der ich auch selbst angehöre. Diese hat ihr Maximum im Zweistromland, findet sich aber auch unter Kelten und Germanen innerhalb Europas. Demnach würden sich die Kelten wie im Falle Tutanchamuns erwiesen direkt auf die alten Sumerer zurückführen.

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Hiebl

André
aus Deutschland schrieb am 7.April 2012 um 07:49 Uhr:
Hallo, bin bei der Recherche für einen Beitrag zum Kriegswaffenkontrollgesetz bzgl. der U-Bootlieferungen auf Ihre Seite gestoßen. Ich teile Ihre Ansicht komplett; wenn Sie interessiert sind an dem Artikel, schicken Sie mir eine kurze Mail. LG aus Bremen

Hallo André,

versteh mich bitte nicht falsch. Ich bin nicht grundsätzlich gegen Waffenlieferungen. Wogegen ich mich hauptsächlich sträube, ist die Schizophrenie, aufgrund eines Schuldkomplexes an Israel Waffen zu liefern und auf diese Weise von seinen guten Vorsätzen abzurücken. Ich wehre mich auch dagegen, daß jemand, nur weil er bei der Waffen-SS war, dieses Thema nicht ansprechen soll. So etwas verstößt in meinen Augen total gegen das Prinzip der Meinungs- und Redefreiheit.

Mit freundlichen Grüßen

Manfred

Umlandt Gerhard
aus Deutschland schrieb am 26.Februar 2012 um 20:41 Uhr:
Hallo Manfred!
Bin seit gestern bei facebook,
hab dort noch gar nicht alles
ausgefüllt, aber man wird schon
"verschaltet" und dann seh ich
plötzlich ein bekanntes Gesicht
beim Surfen.
Kannst dich gerne mal melden.
Ich schreib für alle Fälle meine
E_Mail-Adresse auch hier rein:
navigador@inbox.com

viele Grüsse von
Umlandt Gerhard

Thomas Reeck
aus Deutschland schrieb am 11.Oktober 2011 um 14:24 Uhr:
Thema: Goten in Südamerika.

Eine sehr hanebüchene Geschichte mit Fehlern. 552 gab es keine Wikinger und auch keine anderen Skandinavier im Mittelmeerraum. Die Ostgoten sind auch keineswegs verschwunden. Sie leisteten noch 10 Jahre Widerstand oder unterwarfen sich den Oströmern assimilierend oder schlossen sich anderen germanischen Reichen an, wie den Franken oder Langobarden.

Ansonsten schönes Märchen.

Liebe Grüße

Antwort: 552 starb Totila, der König der Ostgoten, in Italien. Die Goten sind Skandinavier. Die Ostgoten sind nur aus der Geschichte verschwunden, sie wurden nie wieder erwähnt, bis auf Dietrich von Bern, der im Nibelungenlied weiterlebte. Im Genpool wird man sie selbstverständlich noch finden. Ich habe doch selbst einen Verwandten aus dem Mühlviertel auf seinen Y-Adam hin testen lassen und war überrascht, daß er dem Urvolk der Goten zugeordnet wurde. Ein Teil der Bajuwaren sind Goten, das sieht man an dem Fürstengrab in Unterhaching.

Thomas Reeck
aus Deutschland schrieb am 11.Oktober 2011 um 00:29 Uhr:
Populationsgenetik:

Hallo,

nette Seite, logische Schlußfolgerungen! Aber ob sie korrekt sind, ist die Frage.
Viele andere Seiten sehen die Germanen zusammen mit den Slawen aus R1a sich abspaltend von Osteuropa kommend. Wenn weiterhin die Y-Haplogruppe I eine germanische ist, was ist dann I2? (Balkan). Helle Haare und Augen müßten ja nun von dieser Gruppe abstammen? Ebenso R1a als slawisch zu bezeichnen ist unsachlich und ahistorisch, da es damals noch lange keine Slawen gab. Bereits vor 5000 Jahren begannen Vermischungen.

Anthropologie-Zitat: "Die vor allem in Ost- und Mitteleuropa stärkste satemsprachige (germanisch-slawische) Haplogruppe R1a scheint ihren Schwerpunkt in Europa unter Polen und Russen zu besitzen."

Germanen satemsprachig?

Bezüglich Ihrer Seite über die Goten in Lateinamerika müßte das doch anhand der Haplogruppen auf dem Y-Chromosom nachgewiesen werden können, oder? Es sei denn, sie hätten sich nicht vermehrt oder nur Töchter bekommen.

Antwort: Die Haplogruppe R findet sich auch unter Westafrikanern, Indern und Indonesiern. Glauben Sie, daß diese je blaue Augen gehabt haben? Vielmehr sind große Teile der germanischen Haplogruppe I auch unter den Slawen zu finden.

I2 ist wie I1 eine Subhaplogruppe von I, sie kommt allerdings auch in Niedersachsen vor, nicht nur auf dem Balkan. Die beiden müssen sich noch im Kaukasus voneinander getrennt haben, wobei es Teile von I2 auch nach Norden verschlagen hat. I2 kennzeichnet die illyrische Urbevölkerung, die auch den Alpenraum besiedelt hat.
Helle Augen und Haare findet man vor allem unter Haplogruppen, die in Europa entstanden sind, und zwar überall dort, wo auch der Neandertaler gelebt hat. R1a und R1b kommen aus Asien und sind auch in Indien bei den dortigen Ariern zu finden. In den heißen Gegenden sind helle Eigenschaften kein Vorteil.

Tatsache ist, daß R1a unter den Slawen sein Maximum erreicht und nie bis nach Westeuropa vorgedrungen ist, wohl aber nach Skandinavien. Ich bezeichne R1a nur in Osteuropa als slawisch, in Asien jedoch als skythisch. Die Skythen können dort, wo sie sich nicht mit den Germanen vermischt haben, nicht sehr blond gewesen sein. Die Slawen indes haben sich sowohl mit Wikingern vermischt als auch mit Mongolen.

Germanisch ist natürlich eine Kentumsprache. Das ändert aber nichts daran, daß ein Großteil der Slawen die germanische Sprache angenommen hat, ausgenommen die Sorben.

Die Seite mit den Goten in Lateinamerika gehört in den Bereich der Esoterik und ist wissenschaftlich nicht ernst zu nehmen. Selbstverständlich müßte man DNA-Spuren im Erbgut der indigenen Bevölkerung auffinden können, falls eine Vermischung stattgefunden hat.

Philippe Buc
aus France schrieb am 19.September 2011 um 14:52 Uhr:
Vielen Dank für die Übersetzungen der Quellen zum ersten Kreuzzug!

Philippe Buc
Professor, Medieval History / Mittelalterliche Geschichte

Institut für Österreichische Geschichtsforschung
Universität Wien
Dr.-Karl-Lueger-Ring 1
A-1010 Wien
Austria
philippe.buc@univie.ac.at

Rainer E.
aus Deutschland schrieb am 5.September 2011 um 20:23 Uhr:
Bewertung: 
Danke für Ihre Homepage. Zwar sehe ich manches ab und zu etwas anders, könnte aber auch vielem zustimmen und verdeutlichen. Schön, dass es Menschen wie Sie gibt, die sich Gedanken machen und eine Meinung bilden.

Gruß R.

Raginald
aus Austria schrieb am 13.Juli 2011 um 15:52 Uhr:
Durch welche Merkmale sind die Deutschen als Ethnie bzw. als Volk zu definieren?

Antwort: Als Ethnie kann man die Deutschen heute nicht mehr eindeutig definieren, weil sie sich im Laufe der Geschichte mit anderen Völkern vermischt haben, besonders seit der Völkerwanderung. Es gab unter den Germanen weniger als eine Handvoll sogenannter Haplogruppen, genetische Alleinstellungsmerkmale, die bei anderen Ethnien nicht angetroffen werden. Die Deutschen sind ein nordisches Volk, wie beispielsweise auch die Schweden (Y-DNA-Haplogruppe I1, mtDNA-Haplogruppe H1). Als Nation kann man die Deutschen nur über eine gemeinsame Sprache und Kultur definieren, aber auch über gemeinsame Vorfahren, die dann aber explizit bekannt sein müssen, etwa als Franken, Thüringer, Sachsen, Alemannen oder Bajuwaren.

Petersen
aus Deutschland schrieb am 11.Mai 2011 um 16:00 Uhr:
Lieber Herr Hiebl,

die Einbringung einer zweiten Frau namens Adelheid von Regensburg für Otto II. von Wolfratshausen beruht leider auf einer reinen Hypothese, nicht aber auf Urkunden oder Dokumenten ihrer Zeit. Die Ehefrau Ottos war Justitia/Justicia und als solche, nicht als Adelheid, ist ihr Tod nach den bisher verfügbaren Unterlagen 1022 gewesen. Auch die Gedanken (auf dem Namen Heinrich beruhend, der angeblich nur über die Regensburger in die Nachkommenschaft gelangt sein könnte), die der Hypothese zu Grunde liegen, sind nicht einmal ordentlich durchdacht. Daher ist, obwohl das Internet durch ständiges Abschreiben von Abgeschriebenem, und sei es noch so unrichtig, den Eindruck von Signifikanz und Richtigkeit erwecken möchte, dem ernsthaft historisch Interessierten diese angebotene Filiation doch etwas schwierig zu vermitteln.

Mit freundlichem Gruß

Peter Petersen

Antwort: Sehr geehrter Herr Petersen,

vielen Dank für Ihren Hinweis. Wie oft war ich schon an dem mir nahegelegenen Ort Thann auf den Spuren jener Gräfin Justitia, nach der dort nicht nur eine Straße benannt ist, sondern die ganze Luft nach ihr riecht. Jeden Stein im Dorf habe ich umgedreht, an jedem noch so versteckten Winkel habe ich nachgesehen, doch gefunden habe ich nichts, weder den Rest einer Burg noch irgendeinen Hinweis, welcher zu ihr geführt hätte. Es erschien mir sogar, als habe es sie vielleicht niemals gegeben.

Sie stellen implizit die Forderung, daß im Internet jedermanns Beiträge immer richtig sein müssen und Fehler, wenn sie denn schon passieren, wenigstens gut begründet, jedoch keinesfalls abgeschrieben sein dürfen. Sie haben sich auf eine Hobbyseite verirrt. Ich versuche nur die gemäß Quellenlage wahrscheinlichste Variante wiederzugeben, einen höheren Anspruch stelle ich nicht. Meine mittelalterlichen Genealogien können daher nur so gut sein wie meine Quellen, und wo die Geister sich scheiden, treffe ich für die Streithähne die Entscheidung, häufig nach eigenem Gutdünken. Viele Filiationen wird man niemals aufklären können, damit müssen wir leben, und nur der Fachmann durchschaut die Fehler eines anderen. Ich bin mir sicher, daß das nicht der einzige Fehler ist, und daß ich noch weitere machen werde. Sehen Sie mir das bitte einfach nur nach, ich werde ihn bei Gelegenheit korrigieren.

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Hiebl

Kostas
aus Greece schrieb am 25.April 2011 um 00:00 Uhr:
http://wasistwahrheit.
Hallo aus Griechenland,

ich bin gerade auf Ihre Webseite gestoßen und habe dabei festgestellt, dass Sie sich unter anderem mit dem so genannten „Heiligen Feuer“ in Jerusalem befasst haben. Wenn Sie also gern mehr Informationen über das angebliche Wunder hätten, lade ich Sie herzlich ein, einmal bei meinem Nebenblog „Was ist Wahrheit?“ vorbeizuschauen. Ebenfalls lesenswert ist auch ein anderer, ausführlicher Artikel zu diesem Thema, der jedoch bis dato leider nur in englischer Übersetzung verfügbar ist:

http://onthewaytoithaca.wordpress.com/2010/10/19/the-holy-light-of-jerusalem-debunked

Mit herzlichen Grüßen

Kostas

Renate
aus Deutschland schrieb am 8.April 2011 um 20:54 Uhr:
Schade, daß Ihre Buchkritik zu R. Nehberg nicht erwähnt, daß Tatunca Nara als Günther Hauck identifiziert wurde und vom BKA wegen Mordes gesucht wird. Das BKA hat auch ein Auslieferungsgesuch gestellt, aber Brasilien geht darauf nicht ein. Einen Menschen, der unter Mordverdacht steht, so unkritisch zu glorifizieren und zu verteidigen, ist nicht angebracht. Wenn Hr. Hauck, ein Deutscher, unschuldig ist, warum stellt er sich dann nicht? Das wirft ein äußerst schlechtes Licht auf ihn. Offenbar hat er sich vor einigen Jahren in Brasilien sogar für unzurechnungsfähig erklären lassen. Das wirft ebenfalls ein sehr schlechtes Licht auf ihn. So kann man auch eine Auslieferung vermeiden.


Antwort: Werte Dame,

die Umstände, die Sie ansprechen, sind Eingeweihten bekannt. Sie verwechseln mich mit einem Anwalt, der ich nicht bin. Ich habe Otto Schily, obwohl er in meinem Wahlkreis kandidiert hat, nicht gewählt, weil er einen Terroristen verteidigt hat.

Ein Mörder ist erst ein Mörder, wenn seine Schuld erwiesen ist, ein Auslieferungsabkommen ist noch kein Schuldspruch. Ich habe noch weiteres, Ihnen nicht bekanntes Material, das ich vielleicht irgendwann veröffentlichen werde. Im übrigen verteidige ich nicht Hauck, sondern ich greife Nehberg an, für die von ihm als Buch veröffentlichte Beweisführung. Ich habe Punkt für Punkt belegt, was als Beweis angesehen werden kann und was nicht.

Die Lichter mögen schlecht sein, doch nicht jede Dunkelheit eignet sich als Versteck.

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Hiebl

Yasmin
aus Austria schrieb am 5.Januar 2011 um 02:20 Uhr:
Also, den Text, den ich über die Psychologie des arabischen Mannes gelesen habe, finde ich schon ein bißchen voreingenommen. Es stimmt überhaupt nicht, was da geschrieben wurde. Der arabische Mann wird hier wie ein „Tier" hingestellt, nur weil wir Europäer diese andere Kultur nicht verstehen. Diese Menschen haben sehr wohl Gründe, warum sie so handeln, nur, denke ich, verstehen wir das nicht und interpretieren es völlig falsch. Man sollte sich doch eher einmal anschauen, wie Frauen im Christentum (im Alten Testament) beschrieben werden und wie (zum Vergleich) im Koran/Islam. Du darfst im Islam nur dann eine Frau heiraten, wenn du ihr eine Brautgabe (Geld, Gold, etc.) gegeben hast, bei der sie oder ihre Familie die Höhe angibt. Er muß eine Wohnung besitzen (nicht mieten), um ihren Wohnsitz zu sichern, alle Möbel und der ganze Inhalt müssen auf ihren Namen ausgeschrieben sein (damit sie im Falle einer Scheidung nichts verliert). Er muß für sie arbeiten, Kleidung und Essen beschaffen, und wenn er (oder sie) sich scheiden lassen will, muß wieder eine Summe vom Mann an die Frau bezahlt werden. Also, das gibt's bei uns hier sicher nicht, das macht kein Mann hier für eine Frau.

Im Christentum steht die Frau als die Sünderin da, als die Mutter der Sünden, da Eva die Schwächere war und die Menschheit aus dem Paradies "vertrieben" hat. Oh mein Gott, was es da im Christentum für Gemeinheiten und unfaire Sachen zu finden gibt über Frauen! Ein Wahnsinn!

Also bitte immer genau recherchieren.

Judentum und Christentum sind ein wahrer Witz im Vergleich zu dem, was eine Frau im Islam für Rechte und Fairneß erfährt.

Anmerkung: Im Islam gilt Zwangsverehelichung als von Allah verboten, und auch Frauenunterdrückung!

Antwort:

Liebe Yasmin,

es erstaunt mich immer wieder, mit welcher Treffsicherheit noch so unbedeutende Seiten wie die meinige im Internet gefunden werden. Aus Ihrer Antwort kann ich jedoch erkennen − zumal Sie auf den Inhalt mit keinem Wort eingehen −, daß Sie diesen gar nicht verstanden haben, sondern mich, flüchtig daraus abgeleitet, in eine Grundsatzdiskussion über das Eherecht im Islam verwickeln wollen. Auf eine solche Diskussion werde ich mich jedoch nicht einlassen, zumal Sie mir erstens nichts Neues erzählen und mich zweitens religiöse Fragestellungen nicht interessieren. In den übrigen Punkten möchte ich Ihnen jedoch definitiv widersprechen. Daß ich den arabischen Mann als Tier bezeichnet haben soll, läßt sich mit keinem Deut aus meiner Darstellung ableiten. Es läge mir fern, jemanden, der sich nicht wehren kann, zu beleidigen. Die unterschwellige, möglicherweise unbewußte Diffamierung muß ich daher zurückweisen. Im übrigen ist bei uns die Ehe gesetzlich geregelt, was immer eine Religion dazu für Vorstellungen äußern mag. Bei uns sind Staat und Religion getrennt. Es geht nicht um eine Abwägung zwischen Christentum und Islam. Religionsfreiheit heißt nicht, daß sich die Religion in die zivile Gesetzgebung einmischen darf. Die Versorgung der geschiedenen Ehefrau ist nach unseren Gesetzen klar geregelt, egal, was mittelalterliche Texte dazu für Vorschläge machen, und haben rein gar nichts mit dem Christentum zu tun. Der Staat möchte nicht für uneheliche Kinder aufkommen und überbürdet die Last dem Erzeuger, im Falle, daß die Frau nicht arbeiten kann.

Was nun die "Gemeinheit" des Christentums anbelangt, so gibt es wohl keine größere Gemeinheit, als den Leuten das Paradies zu versprechen, dafür daß sie andere in die Luft sprengen.

Der Vorwurf, nicht genau recherchiert zu haben, trifft bei dem zitierten Text (einer mittelalterlichen Chronik) ebenfalls nicht zu, da in diesem Falle gar keine Recherchen anzustellen waren. Eine psychologische Auslegung setzt auch keine Kenntnis des Korans voraus, Psychologie gab es schon vorher (das Wort ist griechisch).
Der Leser mag sich nun selbst seine Meinung bilden:

http://www.manfredhiebl.de/Psychologie/psychologie.htm

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